Neumark

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Stadtwappen

Blick vom Kirchturm

Gemeinde Neumark

Als slawische Siedlung entstanden, wird Neumark im Jahr 1225 als „novum forum“ erstmals urkundlich erwähnt, was auf seine frühere Bedeutung als Markt hinweist.

Bereits zu Beginn seiner Geschichte spielte Neumark eine wichtige Rolle im kirchlichen Leben. Neumark war Mutterkirche des Pleißenquell-gebietes, das bis nach Werdau reichte. Rund 30 Ortschaften gehörten dazu.

Bei fast allen Kriegen in der Geschichte Neumarks wurde das Gemeindegebiet umkämpft oder von durchziehenden Heeren verwüstet und gebrandschatzt.
Die verkehrstechnische Erschließung vollzog sich frühzeitig. Der erste Postwagen fuhr 1658 durch Neumark. 1815 begann man mit der Anlage der „Chaussee“.

1846 erhielt mit der Eröffnung der durchgängigen Eisenbahnstrecke Leipzig, Bayr. Bahnhof – Werdau – Reichenbach Neumark seinen Bahnhof.
Dies war eine Voraussetzung der beginnenden Industriealisierung im Ort. 1869 entstand die erste Spinnerei am Parkeingang. Es folgten Webereien, die Kesselfabrik und andere. Auch bildete sich ein starker Mittelstand.

In den Jahren 1966-1970 entstand das Kraftfuttermischwerk. Nach der politischen Wende wurde das Industriegebiet an der Werdauer Straße um eine Transformatoren-, eine Schweißgerätefirma, das Paketzentrum der Deutschen Post und den Betriebshof der Vogtlandbahn erweitert.

In der Gemeinde Neumark mit Ortsteilen Reuth und Schönbach leben ca. 3.400 Einwohner auf einer Fläche von 1.740 ha.

Ortsteil Schönbach

Schönbach wurde 1367 erstmals urkundlich erwähnt. Im Erlengrund zwischen Brunn und Neumark gelegen, vollzog sich die Entstehung der ihrer Entstehung nach ausgesprochene Waldhufensiedlung im Verlauf des 12. Jahrhunderts.

Noch heute hat sich der Ort den Charakter eines Bauerndorfes erhalten. Daran konnte auch die Ansiedlung von Industrie, u. a. Maschinenbau und Weberei sowie die Nähe zum „Städtlein Neumark“ nichts ändern. Die Ortsstruktur ist noch immer gekennzeichnet durch eine große Anzahl von Kleinbauern – und Häuslerstellen.

Ortsteil Reuth

Der Ortsteil Reuth liegt zwischen den Städten Reichenbach, Werdau und Greiz in einer wasserreichen Gegend und in einer Höhe von 389 m ü. NN und wurde 1394 zum ersten Mal erwähnt. Die Geschichtsschreibung im Mittelalter berichtet von der Existenz einer Wasserburg, die im 30-jährigen Krieg vollständig zerstört wurde. Das später an gleicher Stelle errichtete Herrenhaus brannte 1908 nieder, wurde aber von dem damaligen Besitzer wieder aufgebaut. Nachdem es 1945 in Volkseigentum überführt wurde, baute man es zu einem Feierabendheim um.

Das heute privat geführte Familienunternehmen ist eine nach modernsten Gesichtspunkten im Alten- und Pflegebereich gestaltete Einrichtung.
Unmittelbar neben dem Seniorenheim befindet sich das einzigartige Naturschutzgebiet „Waschteich Reuth“. Es bildet ein Rückzugsgebiet für die Vogelwelt.

In Reuth haben sich u. a. eine Metallbaufirma und eine Firma für Klebesysteme u.ä. angesiedelt.

Gemeindeverwaltung Neumark
08496 Neumark * Markt 3
Telefon: (037600) 9 41-0
Fax: (037600) 2903
www.neumark-vogtland.de

Öffnungszeiten:
Mo u. Di 9 – 12 u. 13 – 16 Uhr
Mi nach Vereinbarung
Do 9 – 12 u. 13 – 18 Uhr
Fr 9 – 12 Uhr

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